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Thema: Plaudereien
Weihnachts(werbe)wahn
Ist es nicht schön, wer vor Weihnachten alles an uns denkt? Natürlich wollen sie alle nur eines: Verkaufen. So flattert gerade eine Mail ins Fach und bietet mir einen Geschenkgutschein für Maßhemden an. Sogar mit Monogramm!
Eine Firma, deren Newsletter ich schon im vergangenen Jahr abgemeldet habe, schickt mir auf einmal wieder Mails. Gratis-Geschenk hier - Gratis-Geschenk da. portofreier Versand und Last-Minute-Angebote, das Übliche halt: Bis 23.12. bestellt und am 24.12. noch geliefert. Jedes Jahr dasselbe. Jedes Jahr dieselben Firmen. Jedes Jahr dieselben Standard-Geschenkideen für alle jene, die etwas schenken "müssen", aber nicht wissen was.
"Muss" man denn unbedingt etwas schenken? Wäre im Zweifel der Mut zur Lücke nicht sinnvoll, bevor irgendetwas gekauft wird, nur damit ein Geschenk unter'm Baum liegt? Einfach sagen: Lass uns statt Geschenke zu kaufen, mit dem Geld etwas gemeinsam unternehmen?
Sonja 14.12.2009, 20.30 | (0/0) Kommentare | PL
Nostalgisches
Kennt Ihr
diese Teller auch noch aus eurer Kindheit?

Ich weiß
gar nicht, was da zu Nikolaus immer alles drauf war. Kann mich vage an Pfefferkuchen - diese
mit weißer, gelber und rosa Zuckerglasur, Orange, Mandarine und Apfel erinnern.
"Richtige", selbstgebackene Plätzchen gab es bei uns erst an Weihnachten. Als meine Mutter im
Frühjahr in ein Heim gezogen ist, habe ich diesen Teller und noch ein paar
andere im Keller gefunden. Genauso wie in einer Schublade dieses Heft
gelegen hat:

Damit haben
wir als Kinder Weihnachtslieder gesungen. Und nach Weihnachten kam es sofort
wieder weg, damit nur ja nichts drankommt. Für mich sind das wunderschöne
Kindheitserinnerungen und ich bin froh, dass meine Mutter die Sachen aufgehoben hat
(bin ein wenig rührselig heute).
Ich wünsche euch noch einen schönen dritten Advent.
Sonja 13.12.2009, 17.45 | (0/0) Kommentare | PL
Fachmann
Gespräche
über Strickthemen gehören für den Göttergatten zwischenzeitlich zum Alltag. Wie
sehr er das ganze aber schon verinnerlicht hat, zeigte sich heute im Kaufhaus,
als ich ein 8er Nadelspiel gekauft habe und er spontan kommentierte:
„Du strickst doch gar nicht mit Kochlöffeln.“ Neben mir stand eine Dame, die
hat erst mal geguckt, was ich in der Hand habe, bevor sie genauso gegrinst hat,
wie ich. 
Sonja 20.11.2009, 21.02 | (0/0) Kommentare | PL
Zurück in die Schule
Naja, nicht
ganz. Aber ab morgen wird im Hause Hobbyecke wieder gelernt. Dann geht's
eineinhalb Jahre lang einmal die Woche ins Verwaltungsseminar und wenn ich
danach alle Prüfungen bestanden habe, darf ich mich Verwaltungsfachangestellte
nennen - und bin hoffentlich richtig schlau. 
Da ich dazu
nach Frankfurt muss (in Wiesbaden gab es leider nicht genug Anmeldungen) werde
ich wohl ein bisschen Strickzeit dazu gewinnen. Ich sehe viele fertige Sockenpaare
in meiner Zukunft...
Sonja 26.10.2009, 18.43 | (0/0) Kommentare | PL
Leipzig hat was...(Teil 2)
Oder: Ich
kämpfe mit mir selbst. Beim Schlendern durch die Halle kam ich dann irgendwann
an den Stand von Drachenwolle. Meine Güte, was für eine Farbenpracht! Es war
richtig schön, sich über Farben und Wolle zu unterhalten (weniger schön, dass
selbst Baby-Alpaka bei mir auf der Haut bizzelt). Herzlichen Dank noch mal
für’s Zeigen, wie man mit der Handspindel spinnt. Es reizt mich immer noch sehr.
Aber noch wehre ich mich dagegen, muss erst mal ein paar andere Baustellen
erledigen, bevor ich etwas Neues anfange.
Natürlich
wurde auch eingekauft. Und da ich beim zweiten Rundgang durch die Halle mit
Mann unterwegs war, hat er sich auch ein paar Stränge ausgesucht. Die links
gehören ihm (und ich darf sie stricken) und die rechts und der vorne liegende sind
meine, "bewacht" von unserem Reisemaskottchen. Ich staune und freue mich immer wieder, welche Farben er sich aussucht,
denn ich habe ja das Vergnügen beim Stricken.

Natürlich
durfte auch ein Besuch bei der Wolllust Birgit Freyer nicht fehlen. So viele schöne
Tücher gab es da zu sehen. Es wundert sicher niemanden, dass ich meinen
Schätzen noch eine Anleitung und Wolle hinzugefügt habe.

Sonja 12.10.2009, 21.13 | (0/0) Kommentare | PL
Leipzig hat was...(Teil 1)
... und
zwar nicht nur jede Menge Wolladressen (wie ein Blick ins Herstellerverzeichnis
in der aktuellen OnLine zeigt) oder eine sehenswerte Innenstadt, die zum
Bummeln und zum Besichtigen der Nikolaikirche und der Thomaskirche einlädt, zeigt.
Nein, es gibt auch ein beeindruckendes Messegelände, sodass man hier in
Hessens Landeshauptstadt wirklich neidisch werden darf. Hier ein Bild aus der
Mittelhalle fotografiert.

Uns hatte
es Anfang Oktober zur modell-kreativ-spiel-Messe verschlagen. Den Göttergatten
hat natürlich in erster Linie alles zum Thema Modellbahn interessiert, wo wir
zum Teil auch zusammen unterwegs waren. Schade, dass einige Hersteller nicht
oder nur mit einem kleinen Stand vertreten waren. Hier merkt man doch, dass so
einige Firmen wirtschaftlich zu kämpfen haben.
Da das hier ein Strickblog ist, gibt es auch nur ein Bild aus der Modellbahnecke.

Nachdem wir
eine Halle zusammen durchwandert sind, hielt es mich aber nicht mehr. Nach
kurzer Verabredung von Treffpunkt und -zeit ging’s erst mal allein weiter. Ein
unglaubliches Angebot an Basteltechniken lud in Halle 2 zum Mitmachen und
natürlich zum Einkaufen ein. Alle möglichen Spielehersteller präsentierten ihr
Angebot und boten Groß und Klein die Möglichkeit zum Ausprobieren. Eine tolle
Atmosphäre und so ganz anders, als beispielsweise bei den Modellbahnern, wo
vielfach die erwachsenen Herren in der ersten Reihe stehen und die kleineren
(dazu gehöre normalerweise auch ich) durch die Lücken spähen, um etwas zu sehen.
Fortsetzung
(mit Wolle) folgt.
Sonja 11.10.2009, 19.13 | (0/0) Kommentare | PL
Neues Spielzeug
| Ein neues
Spielzeug ist heute bei mir eingezogen: Ein HP iPAQ 2210, so dass ich auch unterwegs meine geliebten Arbeitslisten
führen kann und zum Lesen keine Bücher mehr mitschleppen muss. |
Tröstet
mich über den Schrecken, den ich mir gestern selbst verpasst habe: Beim
Aussteigen auf einem Parkplatz habe ich mit der Tür einen Pkw
erwischt, der gerade in die Parklücke rechts von uns reinfuhr (ich war
Beifahrerin). Zum Glück war weder bei dem anderen Wagen noch bei unserem ein
Schaden zu sehen. Die Fahrerin meinte noch, dass ihr Auto (ein silberfarbener
Kleinwagen) so viele Beulen hätte, dass es auf eine mehr auch nicht ankäme. Trotzdem
war mir erst mal ganz schön flau.
Sonja 12.09.2009, 22.38 | (0/0) Kommentare | PL
Dabbichkeit verlass mich nicht
Manche
Dinge sind einfach nur ungesund: Zum Beispiel Hammer fallen lassen
und großen Zeh treffen. Keramikzwerg (nicht etwa so ein kleines
Kerlchen) runterwerfen und auf dem kleinen Zeh desselben Fußes
landen lassen. Wenigstens ist er (der Zwerg) nicht kaputt gegangen.
Und es ist auch schön, wenn der Schmerz nachlässt. 
Ganz oben auf der Liste der ungesunden Dinge steht bei mir zur Zeit aber, mit dem kleinen Zeh gegen einen Schrank zu rennen. Allerdings diesmal mit dem anderen Fuß – wozu hab' ich denn zwei davon? Im Einrenken des kleinen Zehs bin ich mittlerweile ziemlich geübt. Das passiert mir jährlich mindestens einmal. Am nächsten Tag war ich barfuß unterwegs, wollte mir den Sand vom Fuß streifen und habe das Ausrenken noch mal „manuell nachvollzogen“. Aua! Um es mit Heinz Erhardt zu sagen, komme ich jetzt geschwollen daher.
Sonja 25.08.2009, 17.20 | (0/0) Kommentare | PL
Mir geht's gut
Urlaub, der HSV gewinnt gegen Werder Bremen (bitte noch mal
) und ein Paket mit 10 kg Wolle ist auf dem Weg zu mir (ja, ich bin irre...).
Sonja 01.05.2009, 17.38 | (0/0) Kommentare | PL
Nicht dass ich keine Lust zum Bloggen gehabt hätte,
aber ich
war auch mal wieder fällig. Nach wirklich ewig langer Zeit hat auch mich die
grassierende Erkältungswelle erwischt und mit einer ausgewachsenen Bronchitis
beglückt. Nun gut, ich bin nicht undankbar - das letzte Mal hatte ich es so
schlimm vor mindestens zehn Jahren. Aber dass ich nur zwei Tage brauchte, um
meinen Mann anzustecken, ist was Neues. Ohnehin das erste Mal, dass er sowas
von mir übernommen hat, waren wir in 24 Jahren, die wir jetzt zusammen sind,
erstmals gemeinsam krankgeschrieben. Nacheinander ist aber praktischer: Man
kann sich dann gegenseitig besser verwöhnen.
Erinnerungswürdig
aus der letzten Woche:
Mein Mann,
der telefonisch nach einem Arzttermin fragt mit den Worten: "Meine Frau hat mich
mit Grippe oder sowas angesteckt."
Meinereine,
die im Halbschlaf zum Manne sagt: "Pass auf den gedrehten Schal auf" (der auf der
Couch zu meinen Füßen auf’s Weiterstricken wartete). Das erzählte mir mein Mann
hinterher. Ich weiß von diesen merkwürdigen Halbschlaf-Gesprächen nie etwas.
Schlaf ist überhaupt
etwas Wunderbares. Die Tabletten, die ich bekommen habe, haben sehr, sehr wach
gemacht. War die Wirkung verflogen, musste ich husten. Trägt auch nicht gerade
zum Schlafen bei ...
Sonja 10.03.2009, 14.48 | (0/0) Kommentare | PL



